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Open R Festival

21. - 23. Juni 2019 /
Albrecht-Thaer-Gelände (UE)

Das Uelzen Open R Festival hat für 2019 wieder inter- und nationale Größen eingeladen. Im Gespräch erzählt uns der vielseitige Rapper Adesse von seinem neuen Album und was er so von 50 Cent, Sido und Johannes Oerding gelernt hat.
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Eine frische Brise weht von Norden zu uns rüber. Die Luft knistert, etwas Großes kommt auf uns zu: Nicht mehr lange und das beschauliche Fachwerk- und Backstein-Städtchen Uelzen verwandelt sich wieder in eine Nonplusultra-Festival-Arena. Beim dreitägigen Open R Festival drücken sich nun schon seit über einem Jahrzehnt nationale und Weltstars gegenseitig das Mikro in die Hand. Alles begann 2008 mit den Ärzten, Mando Diao und den Sportfreunden Stiller vor 30 000 tosenden Rock- und Pop-Fans. Seitdem steigerte sich das Event und wurde stetig optimiert, bis es 2016 die perfekte Umgebung für Elton Johns Europatournee-Eröffnung bot, letztes Jahr für Stings einziges Open-Air-Konzert in Norddeutschland und dieses für einen grandiosen a-ha-Auftritt auf ihrer Electric-Summer-Tour.
Gute Aussichten
Im Juni wird es wieder heiß in der Almased Arena auf dem Albrecht-Thaer-Gelände. Der Festival-Mainact des ersten Tages wird noch geheim gehalten, aber einige Künstler sind schon bekannt: Nicht nur die Kelly Family kommt auf ihrer stark gefragten „We Give Love“-Tour für das einzige Open-Air-Konzert im ganzen Norden in die Hansestadt. Auch der „Neue Töne“-Festivalsamstag hat sich bereits die Starliga des jungen deutschen Pop gesichert: Headliner Mark Forster liefert sich ein Freundschaftsspiel mit Max Giesinger und Wincent Weiss. Das Uelzen Open R hatte es sich aber schon immer auf die Fahne geschrieben, neben den etablierten auch vielversprechenden aufstrebenden Künstlern eine Plattform zu bieten, ihre innovativen Klänge einem riesigen Publikum vorzuspielen. Neben der jungen Singer-Songwriterin Lea, deren Superhits „Wohin willst du“, abgemixt von Gestört aber GeiL, „Leiser“ oder „Immer wenn wir uns sehn“ wohl den meisten noch zwischen den Ohren rotieren, hat sich der sympathische Rapper Adesse angemeldet. Mit seinen persönlichen Songs über seine Wilmersdorfer Jugend, Freundschaften und schmerzhafte Verluste hat der 31-Jährige schon viele Herzen gewonnen. Nun ist er gespannt darauf, mit seinem neuen zweiten Album die „Neue Töne“-Bühne gebührlich eröffnen zu dürfen.

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Rückblick: Ein Interview mit Max Giesinger hier.

Pop-Revolution

„Ich freue ich mich riesig, mit so erfolgreichen Künstlern die Bühne zu teilen“, strahlt der charismatische Rapper, der selbst bereits mit 16 einen Sony-Plattenvertrag eingetütet hatte. Bekannt wurde er dann Mitte der 2000er als Duo-Hälfte von am2pm, mit dem er sogar unter anderem Gangsta-Rapper 50 Cent supportet hat. „Die schönsten Auftritte sind für mich, wenn man merkt, dass die Band und ich ohne nachzudenken spielen und dabei eine ganz enge Verbindung mit dem Publikum entsteht“, erzählt er weiter. Auf die Atmosphäre beim Open R kann sich der Berliner besonders freuen, denn es wird ein Treffen unter Freunden: Sowohl Mark als auch Lea sind seine Label-Buddys bei Four Music und werden sicherlich backstage ein Bierchen zusammen zischen. Über seine liebe Kollegin sagt Adesse, „Lea mag ich sehr gerne und bin auch ein großer Fan ihrer Stimme.“ Die wiederum war auch lange Backgroundsängerin bei Mark und hat gerade mit Wincent „Blicke“ veröffentlicht.
Vielfältig und facettenreich sind die „Neuen Töne“ beim Uelzen Open R – ob mit Schlager-, Hip-Hop- oder Electro-Einflüssen – gefühlvoll und tanzbar wollen sie gemeinsam den deutschsprachigen Pop revolutionieren. „Ich finde gut, dass momentan gerade die jungen Menschen immer offener sind und sich alle Genres immer mehr vermischen“, meint Adesse. „Ich hoffe, ich kann entscheidend dazu beitragen, dass sich der deutsche Pop kontinuierlich weiterentwickelt.“

„Ich glaube, es wird nicht einfach, aber ich kann es kaum erwarten, den Song mit den Leuten live zu teilen“

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Wir haben es geführt: ein Interview mit Mark Forster. Lest nach, hier.

Von den Großen gelernt
Seine kürzlich veröffentlichten Videos „Klick“ mit Rapper Luciano und „Nur einmal so“ stimmen schon in sein neues, wieder sehr intimes Album ein, das er natürlich auch in Uelzen performen wird. „Mir ist es wichtig, meine Geschichten so nah und konkret wie möglich zu erzählen, damit die Menschen das Gefühl, das ich beschreiben möchte, genau miterleben können“, berichtet der junge Künstler, der mit der großen Offenheit seiner Texte nicht nur Freunde gewonnen hat: „Ich habe den echten Namen meiner Ex Freundin im Song ‚Anruf333‘ erwähnt. Das habe ich schon mal bereut.“ Mit seinem neuesten Track „Dakar“ arbeitet er seinen Schmerz auf, der durch die frühe Trennung von seinem Vater gewachsen ist. „Für mich als Künstler ist ‚Dakar‘ der wichtigste und emotionalste Song, der in meiner bisherigen Laufbahn entstanden ist. Ich glaube, es wird nicht einfach, ihn zu spielen, aber ich kann es kaum erwarten, den Song mit den Leuten live zu teilen.“


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Welche Traumerfüllung er sich nach dem ganzen Produktionsstress gern einmal gönnen würde? „Vor der Stadt Dakar in Senegal liegt eine ehemalige Sklaveninsel. Sie heißt Gorée und es gibt dort ein altes Amphitheater. Ich träume davon, dort mal so was wie ein ‚MTV Unplugged‘ zu machen.“ Wir fragen Adesse noch nach seinen wichtigsten Lehren aus dem Business: „Von 50 Cent habe ich gelernt, dass der Künstler immer der Motor seiner eigenen Karriere ist. Und, dass es wichtig ist, sich über das Musikmachen hinaus für alle anderen relevanten Bereiche zu interessieren und auch dort den Hut aufzuhaben. Sido hat mir gezeigt, wie man wirklich hart und professionell arbeitet, dabei aber immer gelassen bleibt.“ Und von Johannes Oerding, mit dem er gerade quer durch das Land gezogen ist? „Von Johannes habe ich mitgenommen, dass es total wichtig ist, sich als Livekünstler immer weiterzuentwickeln und, egal wie viel Erfolg man hat, seine Menschlichkeit dabei nicht zu verlieren.“

Text Evelyn Waldt
Fotos Veranstalter, Carsten Klick, Jens Koch

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