Forkupines 2018 c Andreas Rodemann breit

Die energetischen Punkrocker von Forkupines releasen „SUGAR | FAITH“
und gehen mit GR:MM auf Tour

28. September | B58 (BS)
 

 

 

Forkupines 2018 2 c Gideon Rothmann

Hey Skotty! Wir haben uns ja schon ewig nicht gesehen! Was ist bei euch seit unserem letzten Interview so passiert?
Huhu! Unser Album „Here, Away From“ war ja auch beim letzten Interview schon draußen. Wir durften in der Zwischenzeit noch einige schöne Auftritte spielen, unter anderem als Support für Smile And Burn auf ihrer Tour im Februar. Im Sommer gab es jetzt außerdem einige sehr schöne Festivals, auf denen wir dabei sein durften, und wir waren im Juli wieder im Studio.

Wie war der Festival-Sommer für euch? 
Die Festivalsaison war dieses Jahr wirklich gut zu uns! Es waren einige sehr schöne lokale Festivals wie das Ackerfest in Klein Vahlberg oder das Südstadt Rock Open Air hier in Braunschweig dabei, aber auch überregionale Festivals, zum Beispiel das Fonsstock in Nordenham oder jetzt zum Abschluss das DettenRockt in Emsdetten.

Wer uns mehr als einmal live sieht, kann da bestimmt einen gewissen Spannungsbogen zwischen den Songs verfolgen.

Was ist euch da besonders in Erinnerung geblieben?
Überall wird mit sehr viel Herzblut und Leidenschaft für die Sache gearbeitet, das ist toll, als Band Teil des Ganzen sein zu dürfen. Besonders gemerkt haben wir das jetzt bei dem letzten Festival, dem DettenRockt. Ein großes Umsonst und Draußen in Emsdetten, wo sich seit vielen Jahren ehrenamtlich gegen Rassismus und Diskriminierung engagiert wird. Wir haben viele alte Freunde dort getroffen, mit großartigen Bands wie Lygo oder wolves&wolves&wolves&wolves gespielt, und es wurde sich hervorragend um alle Künstler und Gäste gekümmert.

Ihr bringt am 21. September eure neue Single „SUGAR | FAITH“ mit zwei neuen Songs raus. Um was geht es in den Songs? 
Es geht um eine in die Brüche gehende Beziehung, nur aus beiden Perspektiven. Ich wollte die Songs ein Stück weit gegenüberstellen, und die Probleme beider Seiten aus der Ich-Perspektive schildern. Lyrisch gibt es ein Grundthema, das sich durch beide Songs zieht.

Wie würdest du sie musikalisch beschreiben? 
Musikalisch bleiben wir unserem Stil schon treu, würde ich sagen, aber wir haben nicht versucht, das letzte Album in den Songs zu kopieren, sondern haben uns auf bestimmte Aspekte konzentriert, an denen wir weiter arbeiten wollten. Die Songs fühlen sich durchdachter an, aber nicht auf eine verkopfte Art und Weise, sondern eher als Konzept – besonders, weil die Songs zueinander passen sollten als Paar.

Wie seid ihr zu diesen Songs gekommen und wie lief der Produktionsprozess?
Zuerst hatte ich „Sugar“ geschrieben. Wie meistens, hatte ich zuerst die Ideen für die Musik fertig, und nach und nach kam der Text dazu. Mit den Grundideen komme ich meistens zur Band und schicke Jens und Christian meine Ideen als Mp3 rum, oder wir quatschen bei den Proben darüber. Dann kam die Idee dazu, zwei Songs zu veröffentlichen, diese aber zu koppeln. Daraufhin habe ich dann eine Weile mit neuen Ideen rumprobiert, bis ich die Grundlage für „Faith“ hatte. Zum Schluss kam dann die Überlegung mit den beiden lyrischen „Ichs“, also dem Perspektivenwechsel zwischen den Songs. Als das gesamte Konzept dahinter dann in trockenen Tüchern war, haben wir uns drei Studiotage im Tiny Pond Studio in Hannover gebucht und versucht, einen Termin für den Videodreh zu fixen.
Ihr geht zusammen mit GR:MM ab dem 28. September auf gemeinsame Releasetour. Wie habt ihr zusammengefunden? Was verbindet euch?
GR:MM kennen wir, seit es die Jungs gibt. Noch während der Gründungsphase hatten wir alle immer mehr und mehr Kontakt zu den Vieren, und haben dann ja auch für GR:MMs erste Shows eine gemeinsame Tour in ganz Deutschland gespielt, mit Tourstart im Nexus. Außerdem teilen wir uns einen Proberaum und ein Label (Midsummer Records), Andreas dreht seit dem letzten Album unsere Musikvideos, Christian hilft jetzt zeitweise bei GR:MM am Schlagzeug aus, da Alex frisch Vater geworden ist, und ich singe auf der neuen GR:MM-EP „Treibgut“ bei einem Track ein Feature. Uns verbindet also so ziemlich alles, was zwei Bands so verbinden könnte – die guten Freundschaften untereinander noch on top!

Und Donnokov?
Donnokov haben wir auf unserer Releasetour zu „Here, Away From“ im vergangenen Oktober in Jena kennengelernt. Der Veranstalter dort hat die Band vor uns als Opener gebucht, und wir waren alle komplett erschlagen von dem erwachsenen Live-Sound, den die Drei da aufgefahren haben. Eine unglaublich gute Live-Band, vor allem gemessen daran, wie jung die als Band eigentlich noch sind. Als die Show im B58 dann stand, waren wir uns einig, dass wir Donnokov fragen wollen, auch an dem Abend für GR:MM und uns zu eröffnen.

Auf was können sich die Gäste freuen? 
Meine Ansagen sind tagesformabhängig entweder schlecht, aber lustig, oder einfach nur grottenschlecht. Wer uns mehr als einmal live sieht, kann da bestimmt einen gewissen Spannungsbogen zwischen den Songs verfolgen. Ansonsten versuchen wir einfach, jeden Abend Spaß zu haben und das auch bestmöglich rüberzubringen. Noch ohne viel Schnickschnack, sondern einfach mit den Songs. Auf der Tour werden wir dann natürlich auch „Sugar“ und „Faith“ zum ersten Mal live spielen, darauf freuen wir uns vermutlich noch mehr als die Gäste. Die Hauptsache für Besucher ist, einen guten Abend weg vom Alltag zu verbringen, und wenn wir dazu mit unserer Musik beitragen können, haben wir alles geschafft, was man schaffen möchte.
Forkupines 2018 c Gideon Rothmann
Was habt ihr für die nähere Zukunft geplant?
Es gibt relativ wenig konkrete Pläne für die Zeit nach der Tour momentan. Wir haben natürlich alle noch ein Leben neben der Band, und haben uns privat durch die Planung der neuen Single nicht sehr viel Zeit ohne die Band genommen. Das werden wir vermutlich ein Stück weit nachholen, und vielleicht einfach mal ein paar Monate wenig bis gar nicht live spielen. An neuen Songs wird trotzdem gearbeitet, und wohin die Reise führt, wird sich zeigen. Ich werde nach der Tour auch noch ein wenig mit GR:MM als Ersatzgitarrist unterwegs sein, unter anderem am 14. Dezember im B58 als Support für A Traitor Like Judas, die sich ja leider Ende des Jahres dann auflösen.

Brennt dir noch etwas auf der Seele?
Hallo Mama! Ich hoffe, wir sehen uns am 28. September im B58. Da spielen wir nämlich zusammen mit GR:MM eine Releaseshow, und Donnokov aus Jena sind auch dabei! Karten bekommst du noch im Vorverkauf unter www.krasserstoff.com – oder halt an der Abendkasse. Bis dann, hab dich lieb!

Interview: Jasmine Baumgart
Fotos: Andreas Rodemann, Gideon Rothmann

User Rating: 0 / 5

instagram

subway_magazin
Da ist sie endlich, die Juni-SUBWAY! ☀️ . Dieses… https://t.co/UZRcC53ylr
subway_magazin
Am 19. Mai eröffnet die… https://t.co/0NiD5aKEtn
Follow subway_magazin on Twitter

SUBWAY Newsletter

 

Mit SUBWAY verpasst Du kein Event mehr in Braunschweig und der Region. Hol Dir unseren Newsletter!

Kontakt

SUBWAY – Eine Region, ein Magazin

#Redaktion

oeding magazin GmbH
Erzberg 45
38126 Braunschweig

Telefon: 0531-48015-134
Telefax: 0531-48015-79
E-Mail: info@subway.de

Durch Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysen, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Weitere Informationen über Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.