Cryptex beim MAGNIFEST

CRYPTEX-Gitarrist André im Interview

Die Progressive-Rock-Band aus der Region, die auch vor ungewöhnlichen Instrumenten nicht zurückschreckt, wird am
Samstag, 9. September ab 18.45 Uhr
die Hygia-Bühne des Magnifests erschüttern. Wir haben schon mal vorab mit dem Gitarristen André über die Entstehung ihrer Musik gesprochen.

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Was hat euer Name zu bedeuten?
Gute Frage. Den Namen könnte man auf verschiedenste Art deuten. Man könnte es aber tatsächlich mit einem „Kryptex“ vergleichen. Vielen ist der Name sicher aus dem Buch und dem Film „Sakrileg, The Da Vinci Code“ bekannt. Es handelt sich hierbei um ein Objekt, mit dem man persönliche Kostbarkeiten, Schmuck und solcherlei Dinge aufbewahren und verschlüsseln kann. Mit einem persönlichen Passwort geschützt sind sie sehr schwer zu knacken. Das gilt auch für uns, denn in unserer Musik stecken auch viele Geheimnisse und nicht immer sind sie für den Hörer leicht zu entschlüsseln.

Wie würdet ihr euren Stil beschreiben?
Wir machen Progressive-Folk-Rock. Wir sind alle mit unterschiedlichster Musik aufgewachsen und verbinden gerne viele verschiedene musikalische Elemente. So kommen oft vielschichtige Songs zustande, die mal rockig oder auch progressiv sind. Wir haben aber auch eine Affinität zu melancholischen Elementen und versuchen, diese abwechslungsreich einzubinden. Auch folkige Elemente kommen mal zum Vorschein, wir lieben einfach viele Arten von Musik.

Was ist wichtiger: Melodie oder Text?
Grundsätzlich finde ich die Melodie und Musik wichtiger. Wir schreiben zwar auf Englisch, doch gibt es immer noch unzählige Menschen, die nicht alles auf Englisch verstehen und somit der erste Zugang über die Musik und die Melodie kommt. Trotzdem sind uns Texte sehr wichtig und auch hier behandeln wir stets verschiedenste Themen, vor Allem persönliche Erfahrungen. Für einen guten Song ist aber beides sehr wichtig, Text sowie Melodie.

Wie habt ihr als Band zusammengefunden?
Die Band gibt es schon seit beinahe 10 Jahren, doch ist heute nur noch das Gründungsmitglied Simon Moskon von der Ur-Besetzung dabei. Die jetzige Besetzung gibt es erst seit Mitte 2014. 2013 ist Marc Andrejkovits aus Kassel als Gitarrist dazugestoßen. 2014 sollte das Trio erweitert werden und so kam ich dann dazu. Das Album „Madeleine Effect“ hatte der Drummer und Hochschuldozent Kristof Hinz eingetrommelt. Er hat der Band Simon Schröder empfohlen, mit dem ich zusammen an der Musikhochschule studiere. Wir waren zu dem Zeitpunkt schon gut befreundet und sind dann zusammen zur ersten Probe gefahren und haben uns alle auf Anhieb super verstanden. Der Rest ist Geschichte, könnte man sagen. (lacht)

Simon Schröder und Marc hören viel progressive Bands, Simon Moskon auch gern ältere Bands wie The Beatles, Pink Floyd und solche Sachen. Ich mag auch gern alte Bands, doch letztendlich ist mir einfach wichtig, dass es gute Songs sind. Da ist nicht unbedingt wichtig, aus welcher Stilistik sie kommen.

Wie entstehen eure Songs und wo lasst ihr euch inspirieren?
Unsere Songs entstehen meistens im ruhigen Kämmerlein könnte man sagen. Manchmal entstehen auch beim „Jammen“ interessante Sachen, aber das richtige Songwriting machen wir dann doch in Ruhe. Bisher war es so, dass unser Sänger die Songs geschrieben hat. Doch seit wir als Band zusammen sind haben sich nicht nur vier begeisterte Musiker zusammengefunden, sondern haben wir auch alle viele Ideen, die wir zusammenbringen. Ich habe auch erst vor kurzem das erste Mal zusammen mit Simon komponiert, was ziemlich gut funktioniert hat. Wir motivieren uns gegenseitig und so können tolle Sachen entstehen. Bald gibt’s das erste Resultat zu hören, seid gespannt. Ich lasse mich natürlich von anderer Musik beeinflussen, die mich begeistert. So ist es bei den anderen Bandmitgliedern auch. Doch auch gewisse Stimmungen, selbst das Wetter, ob gut oder schlecht, können einen inspirieren, neue Songs zu schreiben.

Was hört ihr privat für Musik?
Wir sind alle ziemlich offen und hören unterschiedlichste Musikarten. Ich selbst höre viel Rock, Metal. Ich mag aber auch ruhige melancholische Sachen, selbst das ein oder andere moderne kann mal geil sein. Daher lege ich mich nicht nur auf eine Stilistik fest, wobei ich im Herzen schon ein Rock/Metal-Head bin. Simon Schröder und Marc hören viel progressive Bands, Simon Moskon auch gern ältere Bands wie The Beatles, Pink Floyd und solche Sachen. Ich mag auch gern alte Bands, doch letztendlich ist mir einfach wichtig, dass es gute Songs sind. Da ist nicht unbedingt wichtig, aus welcher Stilistik sie kommen.

Was verbindet ihr mit dem Magnifest und Braunschweig?
Ich selbst komme ja nicht aus Niedersachen, unser Sänger ist der einzige, der hier seine Wurzeln hat. Ich selbst verbinde aber trotzdem eine Sache mit dem Magnifest: Wir hatten vor unserer ersten Tour zum zweiten Album „Madeleine Effect“ ein kleines Straßenkonzert auf dem Magnifest gegeben. Das war im Zuge unserer Crowdfunding-Aktion und hat echt guten Anklang gefunden und daher habe ich gute Erinnerungen ans Magnifest. In Braunschweig hatten wir auch 2015 während unser ersten gemeinsamen Tour in der Barnaby’s Blues Bar gespielt, was auch sehr geil war. Wir spielen dieses Jahr auf der „Anthems of Glory Tour“ wieder dort, also schaut vorbei! Außerdem hatten wir sehr lustige Abende am Braunschweiger Bahnhof, wenn wir beispielsweise auf den Zug nach Hannover gewartet haben. Daher verbinde ich viele positive Sachen mit Braunschweig.

Danke, André! Wir freuen uns auf euch auf dem Magnifest!
Alle Infos zum Magnifest HIER oder auf Wolters.Magnifest.de

Interview: Evelyn Waldt
Fotos: Magnifest, Cryptex

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