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Joking Aside

10. September | Veränder.Bar (WF)

linktr.ee/jokingaside

Die Alternative-Rocker von Joking Aside starten mit neuer ­Besetzung, ihrer Debüt-EP „Moldy Jokes“ und vielversprechenden Livekonzerten durch.
KF Joking Aside c Joking Aside art

Zu Deutsch heißt „Joking Aside“ zwar „Spaß beiseite“, im musikalischen Kontext bedeutet es aber vielmehr „lässige Alternative-Rock-Band aus Braunschweig, die Bock auf Mukke hat“. Der rohe Trademarksound der drei Jungs wabert zwischen schrammelnden Gitarren und eingängigen Mitgrölrefrains und schiebt einen sofort auf die Tanzfläche, sobald er erklingt.


Obwohl die Band eigentlich schon seit 2016 in der hiesigen Musikszene unterwegs ist, veröffentlichten sie erst jetzt ihre Debüt-EP „Moldy Jokes“. Regional bekannt sind sie etwa durch das Wolfenbütteler Summertime Festival, das sie 2018 als Contestgewinner des Vorjahres eröffnen durften – jedoch war die Besetzung zu diesem Zeitpunkt noch eine andere. Tatsächlich wurde es nach diesem Höhepunkt ihrer jungen Musikkarriere erst mal ruhiger um Joking Aside. Drummer Hendrik zog berufsbedingt weg, Bassistin und Sängerin Tahnee trat aufgrund der Familie kürzer und so halbierte sich die Band. Deshalb suchten Gitarrist Robin und Sänger Helge neue Crew-Mitglieder. „Wichtig war uns die Chemie im zwischenmenschlichen Bereich, denn bei Joking Aside stehen der Spaß und die Liebe an der Sache an erster Stelle“, meint Helge im SUBWAY-Interview. Mit Andy an den Drums und Tanay am Bass war Joking Aside wieder komplett. Nachdem auch Robin wegzog, startete die Truppe als Dreiergespann durch.

Durch und durch Liveband
Mit dem Memberwechsel innerhalb der Band veränderte sich natürlich auch der Joking-Aside-Sound. Nicht weiter verwunderlich, schließlich ging mit Tahnee auch die zweite kraftvolle Stimme der Band. Das führe dazu, dass einige alte Songs nicht mehr live performt werden können, da einfach der Druck fehle, räumt Helge ein, verspricht aber im gleichen Atemzug: „Der Sound ist definierter und komprimierter geworden. Gitarre, Bass und Drums reichen aus, um unsere Power auf die Bühne zu bringen.“
Inzwischen haben Helge, Tanay und Andy auch ihre ersten Live-Auftritte mit Bravour bestanden: Am 4. Juni rockten sie den Salzig Bandcontest und heimsten nebenbei den dritten Platz ein; bereits eine Woche später spielten sie mit Liedermacher Micha Rohrbeck und den Ragga-Folk-Punker:innen I-Green bei Musik im Garten im KJZ Heidberg. „Der Support unter den Bands ist top! Beziehungen bauen sich auf, werden über Jahre hinweg gepflegt und so kommt man an Auftrittsmöglichkeiten“, freut sich das lässige Trio, „da wir selbst oft zum Publikum gehören, können wir von beiden Seiten behaupten, dass es immer Spaß macht, vor oder auf der Bühne zu stehen. Irgendetwas Lustiges passiert doch immer.“
Im SUBWAY-Gespräch verkündigen die Alternative-Rocker zudem, dass es sie bald für einen Gig nach Köln ziehe: „Wer hier auf dem Laufenden bleiben will, sollte unsere Social-Media-Kanäle abchecken. Wer bei unseren Konzerten vorbeikommt, wird nicht enttäuscht und kann sich mit ein bisschen Glück über einen Joking-Aside-Wasserball freuen“, scherzen die sympathischen Musiker.

„bei UNS stehen der Spaß und die Liebe an der Sache an erster Stelle“

Bei Live-Konzerten performt das Trio selbstverständlich auch die fünf Songs seiner brandheißen EP „Moldy Jokes“. Das musikalische Sahnestück erschien im April und fährt teilweise mit experimentellen Passagen und Einflüssen auf, die weit über den Joking-Aside-Kernbereich Alternative-Rock hinausgehen. Zu nennen wäre hier etwa der fünfminütige Closer „Not the End“, der in den Strophen Reggae-Vibes versprüht; zur Mitte hin Anleihen von Black Sabbath erklingen lässt, bevor es dann wieder in den pushenden Refrain geht. Am Ende des Songs tönen wiederum Klavier und Vogelgezwitscher. Woher schöpft die Band ihre Inspiration? „Es fällt uns generell schwer, uns einzuordnen, da wir mega viele Interessen haben. Wir hören alles, was selbst gemacht ist, und spielen daher gerne diese Genres. Die Einflüsse entstehen unterbewusst beim Entstehungsprozess. Die Inspiration kommt oft aus emotionalen Momenten oder Alltagssituationen wie Urlaube oder Sommernächte“, erklären die Braunschweiger Dudes.
Während Joking-Aside-Gründungsmitglied Helge also seine selbst geschriebenen Lyrics ins Mikrofon schmettert und nebenbei die Saiten seiner Gitarre malträtiert, zupfen Tanays flinke Finger gekonnt den Bass. Schlagzeuger Andy trommelt hingegen den rhythmischen Pulsschlag der vielschichtigen Songs, die so authentisch und zugänglich sind wie die Band selbst.

„Moldy Jokes“ ist von Anfang bis Ende ein DIY-Projekt: Die Aufnahmen wurden im Proberaum eingespielt und das Mixen und Mastern im provisorischen Heimstudio durchgezogen. „Es war schwer, sich auf einen Batzen Songs zu einigen, doch am Ende war die Abstimmung recht eindeutig. Das Intro ,Horizon‘ und das Outro ,Not the End‘ haben wir spontan drei Wochen vor Release kreiert“, enthüllen Andy, Tanay und Helge.
Bislang sei die Resonanz auf die EP sehr positiv, erklären sie weiter, das mache Lust auf mehr. Derzeit planen Joking Aside noch drei weitere Auftritte in der Region. Bei der Frage, was sie sich für die Zukunft ihrer Band wünschen, geben sich die Alternative-Rocker ganz bescheiden: „Mehr Leute vor der Bühne, die genauso abgehen wie die Peoples, die bereits jetzt da sind. Weiterhin Spaß an der Sache und eine lustige Zeit.“ Bei Joking Aside wird der Spaß nämlich nicht beiseitegeschoben, sondern mit jedem Ton ausgelebt.
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Text Denise Rosenthal
Foto Joking Aside

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