Die Band um Shari-Sophie Birkhahn, Gizem Ercan, Maike Jacobs und Lena Neumann heißt BeJane und ist aus einem Schulmusikprojekt der HvF hervorgegangen. Unter der Leitung vom Musiker und Gesangscoach Andreas Bermig haben die vier ihren eigenen Stil gefunden.

Wer ist Jane? Diese Frage schießt durch die Köpfe vieler, die den Bandnamen BeJane zum ersten Mal hören. Letztendlich ist die Begründung simpler als gedacht: Er setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Familiennamen aller Mitglieder zusammen. „Spätestens für unseren Auftritt beim BBG-Open-Air brauchten wir einen Bandnamen, damit wir Werbung für uns machen konnten“, erklärt Maike. Seit 2013 gibt es die Band, die als Schulprojekt unter Gesangscoach Andreas Bermig ihren Anfang fand. Alle Mitglieder kamen schon früh mit Musik in Kontakt. „Ich bin in einer Musiklehrer-Familie aufgewachsen und habe dadurch schon ganz früh gesungen und vor mich hin gedichtet. Zum Beispiel ein Lied über mein Hundebaby“, lacht Lena. Shari-Sophie hat im Chor des Staatstheaters begonnen, mit sechs Jahren durfte sie dort endlich auf die Bühne. Maike wurde beim Trällern quasi von ihrer eigenen Mutter entdeckt und Gizem sang in einem türkischen Chor. Andreas machte zunächst eine klassische Gesangsausbildung am Staatstheater und wurde schließlich Musiklehrer am Hoffmann-von-Fallersleben-Gymnasium, wo er Gesangsunterricht gab. „Die vier hier waren die ersten, die zur Tür herein marschiert sind. Ich war wirklich überrascht, wie viel die schon konnten“, lobt er.

Jahr für Jahr kommen mehr Auftritte zum Terminkalender hinzu. Bei den BBG-OpenAir-Nights sind BeJane seit Langem nicht mehr wegzudenken. Der größte Auftritt bis jetzt: Pop Meets Classic 2014 vor rund 6 500 Zuschauern. Der Preis für den verrücktesten Auftritt geht an einen privaten Auftraggeber. Lena berichtet: „Der Gig war mitten im Winter an einem beleuchteten Pool. Die Leute standen auf der Terrasse unter Heizstrahlern. Der Nachbar hat die Polizei gerufen und sich beschwert, dass es zu laut sei“. „Aber die Polizisten fanden uns dann ganz gut“, schmunzelt Shari-Sophie. Inzwischen sind BeJane längst keine Newcomer mehr und haben mit verschiedenen Künstlern der Region zusammengearbeitet. Unter anderem mit den Feinen Herren. Kontrastierende Stile und Persönlichkeiten innerhalb der Gruppe sorgen für eine interessante Mischung mit souligen, poppigen oder rockigen Einschlägen. Das Bandmotto: Vielfalt. „Jeder bringt seine eigene Farbe mit rein“, fasst Gizem zusammen. Die meist gecoverten Lieder sind deswegen ganz unterschiedlich. Sogar für den ESC 2014 haben die fünf schon ein Bewerbungsvideo eingereicht: Ein Cover von OneRepublics „Feel Again“. Wie sie die Gewinnchancen der diesjährigen Teilnehmerin, Jamie-Lee Kriewitz, einschätzen? „Das Stück ist echt gut gemacht, geht ins Ohr und wirkt nicht zu konzipiert. Ich denke, es hat Chancen“, findet Andreas. „Ich glaube, auch wir hätten damals Aussichten auf Erfolg gehabt. Nächstes Mal schreiben wir eine Hymne, die die Welt vereint, und gehen da wieder hin“, lacht er.

Ich glaube, auch wir hätten damals beim ESC 2014 Aussichten auf Erfolg gehabt. Nächstes Mal schreiben wir eine Hymne, die die Welt vereint, und gehen da wieder hin

 Katharina Holzberger 01

Text: Katharina Holzberger
Fotos: Katharina Holzberger, Nina Stiller

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