(Anzeige) Gestört aber GeiL im Interview | Zusammen mit Wincent Weiss und dem Song „Unter meiner Haut“ katapultierten sich Spike und Nico von Gestört aber GeiL in die deutschen Single-Charts. Wir haben uns mit den Jungs über DJ-Vorurteile, politische Stellungnahmen und kuriose Musikwünsche unterhalten.

21. Oktober | Jolly Time (BS)

GaG Pressebild Beitrag2

Hi Spike, hi Nico, wie geht’s euch gerade – in diesem Moment?
Nico Wir stecken gerade kopfüber in den Vorbereitungen für ein großes Festival in der Berliner Wuhlheide und sind einigermaßen aufgeregt. Davon abgesehen geht’s
uns super.

Seit wann gibt es euch als Duo und wie habt ihr zusammengefunden?
Spike Mit 16 oder 17 Jahren bin ich auf die ersten Partys gegangen. Mich hat fasziniert, wie man mit Musik Menschen erreichen kann. Ich habe zunächst zu Hause etwas rumprobiert, so richtig Fahrt aufgenommen hat das aber erst, als ich Nico in der Diskothek My Ccools World in Sangerhausen kennengelernt habe. Er war dort Resident-DJ. Irgendwann haben wir dann zusammen aufgelegt.“

Wenn das mit der Musik nicht geklappt hätte, was wäre euer Plan B gewesen?
Nico Vermutlich wären wir unseren gelernten Berufen nachgegangen. Spike hat eine Ausbildung als Bürokaufmann absolviert, ich war Elektroniker. Aber ich glaube, wenn man ein bestimmtes Ziel hat, man es auch erreichen kann. Man muss nur dranbleiben und sich
engagieren.

Es gibt das bekannte Vorurteil über DJs „Die machen doch gar nichts und drücken nur ein paar Knöpfe“. Was sagt ihr dazu?
Spike Bei unseren Sets ist außer dem Intro alles spontan. Natürlich sind DJs keine Bands, die ihre Musik organisch mit Instrumenten auf der Bühne erzeugen. Djing ist eben eine andere Art der Performance, die aber auch die Massen an Fans zum Feiern bringt.

Ihr arbeitet überwiegend mit eher unbekannteren Künstlern zusammen. Was muss eine Stimme haben, um euch zu faszinieren und es auf einen eurer Songs zu schaffen?
Spike Da gibt es kein bestimmtes Kriterium, wichtig ist uns nur, dass uns die Stimme berührt und genau zu den Lyrics passt.

Habt ihr beide exakt den gleichen Musikgeschmack oder seid ihr auch mal unterschiedlicher Meinung, welchen Track ihr als Nächstes spielt?
Nico Es ist gut, dass wir zwei unterschiedliche Geschmäcker in puncto Musikfragen haben und das macht uns tatsächlich auch ein Stück weit aus.
Spike Klar kommt das vor. Wir wechseln uns nach jedem Song ab. Nico spielt manchmal Tracks, die ich in dem Moment nicht spielen würde und umgekehrt. Aber gerade diese Mischung macht es ja bei uns aus.

Ihr habt euch auf Facebook kritisch zu den gewaltsamen Protesten rund um den G20-Gipfel in Hamburg geäußert. Könnt ihr euch vorstellen, auch in euren Liedern politisch Stellung zu beziehen?
Spike Natürlich verfolgen wir, was in Deutschland passiert, äußern uns aber öffentlich eher selten politisch. Das versuchen wir von der Musik zu trennen. Musik verbindet. Sie bringt Menschen, die sonst vielleicht nicht dieselbe Meinung haben, dazu, gemeinsam zu feiern. Das ist das Schöne an Musik.

Um mal mit eurem Namen zu spielen: Wer ist gestörter?
Nico Da wechseln wir uns ab, das ist tagesformabhängig. (lacht)


Mit welchem Musikwunsch habt ihr früher den DJ auf Partys genervt?

Nico Ich habe mir immer Céline Dion mit „My Heart Will Go On“ gewünscht, aber das hat nie jemand gespielt.

Was war denn der letzte kuriose Musikwunsch an euch?
Nico Früher, als wir regelmäßig in unserem Club aufgelegt haben, haben die Musikwünsche echt genervt. Der letzte echt kuriose Wunsch war bei einem Gig vor zwei Jahren, als sich einer „Y.M.C.A“ gewünscht hat.

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Interview: Lisa Matschinsky
Fotos: Berlineros PR

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