10. November
20 Uhr | Eulenglück (BS)

Mädels und Jungs: Es ist Zeit, gemeinsam auszurasten! Die phänomenale Wucht der Punk-Pop-Powerfrauen von Dream Wife kommt auf uns zu.

Support: Kalla Brisella
Eine Kick-Ass-Frauenband, die durch die ganze Welt tourt, dabei zuckersüß Stereotype zerfetzt und Mosh-pits voller riot Grrrrls abhotten lässt, als käme kein Morgen – die gibt es noch nicht, dachten sich Rakel, Bella und Alice aus Brighton und träumten sich ihre eigene zusammen. Doch Träume werden wahr: Was vor drei Jahren als progressives Kunst-Projekt begann, war real so ein derber Burner, dass Dream Wife einfach genau so weitermachten.
Hey Rakel! Erzähl mal, wie hat alles bei euch angefangen?
Wir haben das Bandprojekt gestartet, als wir alle Kunststudentinnen waren. Da haben wir auch eine Doku über unsere Hoffnungen und Pläne für diese Band gedreht, die Rakel als Teil ihres Kunstprojektes gezeigt hat. Eigentlich wollten wir aber einen Trip nach Kanada machen und haben die Band vor allem gegründet, um eine Tour als Anlass dafür zu nehmen. Dann haben wir drei da auf Sofas von Freunden geschlafen und unsere allerersten Shows gespielt. Ich glaube, wir hatten damals nur vier Songs drauf und Stage Tricks wie ein paar synchrone Moves und eine Menschenpyramide.
 
Und wie habt ihr dann weitergemacht?
Als wir zurückkamen, hat sich Dream Wife viel zu toll angefühlt um da aufzuhören. Es hatte schon eine Lawine losgetreten. Wir hatten von Anfang an das Gefühl, wir haben die Kontrolle über das Projekt, und inzwischen haben wir dazu ein wunderbares Team um uns, das uns hilft, auf ganz neuen Ebenen zu arbeiten. Wir können unsere Musik und Message an Orte bringen, an denen wir noch nie waren, und sind über das Potential dieses Projekts gerade aufgeregter als je zuvor.
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Etwas prophetisch war eure Pseudo-Doku ja schon. Welchen Film würdet ihr heute über eure potentielle Zukunft machen?
Das Projekt ist über alles hinausgewachsen, was wir uns hätten vorstellen können. Vielleicht nehmen wir einfach das: Als wir letztes Mal in Santa Cruz waren, haben wir ein bisschen darüber rumgesponnen, unseren Namen in Dream Wave zu ändern und dort Surf-Rocker zu werden. Also wäre im Film vielleicht etwas high-action-Surfing und dann, wie wir in den Sonnenuntergang paddeln.

Ihr habt schon in Deutschland gespielt, wie war das?
Wir hatten sogar das Glück, bisher öfter als woanders in Deutschland gespielt zu haben, auch auf einer unserer allerersten DIY-Touren. Wir haben eine liebevolle Beziehung zu dem Land aufgebaut, denn definitiv haben einige unserer besten und surrealsten Shows bei euch stattgefunden.

Werdet ihr in der Eule auch neue sogenannte „Bad Bitches“ für eure Instagram-Sammlung rekrutieren?
Ja, auf jeden Fall, wir sind immer auf der Suche! Eigentlich kann sich mit dem Begriff jede identifizieren: Es geht um Respekt, Solidarität, darum, Gender-Normen aufzubrechen, zu den eigenen Bedingungen man selbst zu sein und Gleichheit. Und natürlich geht es dabei auch ums Spaß haben und sich fabelhaft fühlen.
Das Feeling kommt rüber, wenn ihr bei „F.U.U.“ auf der Bühne ausrastet. Wie seid ihr auf die irre Nummer gekommen?
Wir hatten nur so im Proberaum an der Uni gejammt und rumgespielt. Ich denke, diese freche Art von Spaß kommt auch heute noch gut in dem Song raus.

Und wie reagieren Männer auf eure obligatorische „Bad Bitches to the front!“-Aufforderung?
Tatsächlich sind in Deutschland die Männer schon einige Male nicht so schnell aus den vorderen Reihen weggegangen … Aber ich gehe davon aus, dass es mit der Sprachbarriere zu tun hat. Wenn sie dann begriffen, was los war, sind sie auch gleich respektvoll gewichen.

Warum habt ihr eigentlich jetzt einen männlichen Drummer?
Sein Geschlecht ist für uns einfach nicht ausschlaggebend. Alex ist ein toller Drummer, der auch mit uns studiert hat. Er ist ein richtig guter Freund und Teil unseres großartigen Teams. Für eine echte Gleichheit und Veränderung müssen auch Männer in das Gespräch eingebunden werden.
In euren Videos stellt ihr euch immer komplett unterschiedlich dar. Was ist euer Konzept der „Traumfrau“?
Wir versuchen immer, die Erwartungshaltung an Frauen herauszufordern und nicht nach dem Skript zu gehen. Unser Bandname sollte das auf freche Art umsetzen. Es ging uns darum, Stereotype von Frauen aufzugreifen und sie zu zerreißen. Wir verstehen den Namen in einem größeren Zusammenhang, je länger wir das Projekt verfolgen, aber die Werte bleiben bestehen, sie wachsen einfach nur mit.

Was ändert ihr, wenn ihr die Weltherrschaft übernehmt?
Wenn wir die Welt beherrschen, werden wir als erstes die Gesundheit des Planeten an die erste Stelle setzen.

Cool! Und wie sehen eure Pläne ansonsten aus?
Nach der Tour gehen wir nächstes Jahr erst mal zurück in die kreative Zone und tauchen ins Schreiben ein. Das wird großartig und ich kann kaum erwarten, was dabei herauskommt.

Wollt ihr den Braunschweigern noch etwas sagen?
Kommt zu unserer Show, uns erlebt man am besten live!

Interview Eyelyn Waldt
Fotos undercover

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