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Die Gewinner der insgesamt sieben Preise des 34. Internationalen Filmfestes stehen fest.
ATOMKRAFT FOREVER 2 art
Das 34. Internationale Filmfestival Braunschweig begeisterte auch in diesem Jahr wieder unzählige Zuschauer mit außergewöhnlichen Filmen. Am Sonntag, den 8. November, endete diese traditionsreiche Veranstaltung mit großem Erfolg. Wie immer gibt es diverse Auszeichnungen, welche von einer renommierten Jury vergeben wurden und nun bei einigen Regisseuren mit Stolz in das Trophäenregal einziehen. Die Jury bildeten Regisseure, Autoren, Professoren und einige Unternehmer.

Den Gewinner des Publikumpreises „Der Heinrich“ wurde in diesem Jahr mit einer Online-Abstimmung ermittelt. Der mit 10 000 Euro dotierte Preis, gestiftet von Volkswagen Financial Services, ging an die französische Regisseurin Sarah Suco mit „The Dazzled“. In ihrem Drama geht es um die 14-jährige Camille und ihre Familie, deren Leben zunehmend von einer religiösen Gemeinschaft kontrolliert wird.

Auch Frauenpower findet seine Würdigung. Das Ziel des Preises „Die Tilda“ ist es, noch unbekannte filmschaffende Frauen in ihrer Diversität sichtbar zu machen. Dieses Jahr gewann die französische Regisseurin Charlène Favier den Frauen-Preis für „Slalom“ – eine erschreckende Geschichte, welche von sexuellem Missbrauch an einem jungen Mädchen mit großen Träumen handelt. „Die subtile Dramaturgie, die Kameraführung mit ihrer Nähe zur Hauptfigur, die beeindruckende Schauspielleistung und die emanzipatorische Botschaft zeichnen diesen Film aus“, urteilte die Jury.

Außerdem wurde auch in diesem Jahr der Green Horizons Award für den überzeugendsten Film zum Thema Nachhaltigkeit vergeben. In „Atomkraft Forever“ dreht sich alles um die Risiken der Atommüllendlagerung. Der Dokumentarfilm beschäftigt sich mit dem Aufwand, der hinter dem Rückbau von Atomkraftwerken steht und begründet, warum Deutschland bis 2022 endgültig aus der Atomkraft aussteigen will. Laut der Jury rege dieser Film mit seiner vorurteilsfreien Herangehensweise zum Nachdenken über die komplexen Probleme unserer Zeit an. Der mit 2 500 Euro dotierte Preis wird unter anderem gesponsert von oeding print, SUBWAY's Schwesterunternehmen.

Ein weiterer Award ehrt den besten Nachwuchsschaupieler mit dem „Braunschweiger Filmpreis 2020“. Diesen gewann der deutsche Schauspieler Tucké Royale für seine Rolle in „Neubau“. In dem Drama spielt Royale den queeren Markus aus der brandenburgischen Provinz, der sich nach einem bunten und aufregenden Leben in Berlin sehnt. Die Jury, bestehend aus zwei Schauspielern und Preisstifter Klaus Buhlmann ist begeistert von der Darbietung: „Beherrscht von Pflicht- und liebendem Mitgefühl spiegelt die Hauptfigur Markus oft große Traurigkeit und Melancholie, wenn er die Sehnsucht nach Zugehörigkeit und freier Entfaltung seines Lebensgefühls in Tagträumen auslebt.“

Ein großartiges Filmfestival, mit einer tollen alternativen Umsetzung geht zu Ende. Wer sich für die restlichen wohlverdienten Preise interessiert, sollte der Webseite des 34. Internationalen Filmfestivals einen Besuch abstatten. Dazu gehören der „Heimspiel-Preis“, der einen Film mit Regionalbezug auszeichnet sowie der Volkswagen Financial Services Filmpreis. Außerdem muss nächste Woche noch der Gewinner für den deutsch-französischen Jugendpreis KINEMA ermittelt werden.

Text Allegra Wendemuth
Foto PIER 53 Filmproduktion

9. November 2020

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