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Auf ins Exil – der Weg eines Whistleblowers

Was ist eigentlich aus dem NSA-Skandal geworden? Hat sich seit den spektakulären Enthüllungen über die potentielle Dauerüberwachung durch Geheimdienste etwas im Verhalten der Menschen geändert? Der Fall Snowden wirft auch drei Jahre, nachdem dieser zum Whistleblower wurde, viele Fragen auf. Ein paar davon könnte das Biopic von Oliver Stone vielleicht klären.

Info

Start 22. September 2016

Dauer 135 Minuten

Regie Oliver Stone

Darsteller Joseph Gordon-Levitt, Shailene Woodley, Zachary Quinto, Melissa Leo, Rhy Ifans, Nicolas Cage

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Snowden Film Joseph Gordon-Levitt

In einem Tweet vom 5. Juni 2016 schreibt Edward Snowden: „Maybe it's time to write a book.“ Das wäre sicherlich eine Möglichkeit über seine Rolle in der Aufdeckung der NSA-Affäre zu berichten und vielleicht auch noch einmal darzulegen, was an der Überwachung durch NSA und Co. eigentlich so beunruhigend ist. Doch bevor es das vermeintliche Buch geben wird, hat sich Regisseur Oliver Stone dem gerade mal drei Jahre zurückliegenden Ereignis angenommen. Stone ist bekannt dafür mit seinen Filmen über Persönlichkeiten aus Politik und Popkultur zu polarisieren. Wie etwa sein Film „JFK – Tatort Dallas“, in dem angedeutet wird, dass die Regierung selbst an der Ermordung des US-Präsidenten John F. Kennedy beteiligt war.
„Snowden“ erzählt die Geschichte des späteren Whistleblowers: von den Umständen, wie er als IT-Experte zur NSA (National Security Agency) kam, bis hin zur Entdeckung, was die Behörde über jeden Einzelnen von uns wissen könnte. Dargestellt wird Snowden von Joseph Gordon-Levitt („The Walk“), dem eine gewisse Ähnlichkeit mit dem im russischen Exil lebenden Snowden nicht abzusprechen ist. Der restliche Cast ist ebenfalls hochkarätig: Shailene Woodley („Die Bestimmung“), Zachary Quinto („Star Trek: Beyond“) und Melissa Leo („The Big Short“) sind mit von der Partie.
Ob dieser Film eine Debatte zum Thema „who watches the watchmen?“ also, „Wer überwacht die Überwacher?“ auslöst, ist fraglich. Bleibt zu hoffen, dass sich Edward Snowden doch mal an eine Schreibmaschine setzt... Bis dahin kann man sich fehlende Information im 2014 erschienenen Dokumentarfilm von Laura Poitras „Citizenfour“ ansehen.

Text: Kathleen Kalle
Fotos: Universum Film

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