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Preview 24. Oktober

Internationales Filmfest
2. bis 8. November


Das 34. Internationale Filmfest Braunschweig findet vom
2. bis 8. November online als exklusive Streaming-Ausgabe statt.
FF SCHLAF Salzgeber art
Die Lange Straße verwandelt sich in eine geschmückte Promenade, vor der Stadthalle wird ein leuchtendgelber Teppich ausgerollt und durch die Löwenstadt wuseln emsige Helferlinge, interessierte Cineasten und sogar internationale Stars und Sternchen: Das traditionsreiche Internationale Filmfest Braunschweig verleiht der Stadt einen ganz besonderen Charme und sorgt immer wieder im Herbst für eine der aufregendsten Wochen des Jahres vieler Filmfreunde. Auch in diesem Jahr dauert es nicht mehr lange, bis sich erneut außergewöhnliche Geschichten den Weg in unser Herz bahnen und sich Türen für bisher unbekannte ästhetische Welten und neue Kulturen öffnen, denn vom 2. bis 8. November findet das 34. Internationale Filmfest Braunschweig statt.
Doch auch wenn die Vorfreude groß und das Filmfieber heiß ist, steht auch im Herbst noch die Gesundheit aller im Vordergrund. Deshalb werden in diesem Jahr die heimischen Bildschirme zur flimmernden Leinwand, denn auch das Braunschweiger Filmfest muss sich an die coronabedingten Gegebenheiten anpassen und so wird die 34. Ausgabe des Filmfestivals online stattfinden.
Neues Konzept, neue Möglichkeiten
Um diese erstmalige Online-Version des Festivals möglichst komfortabel zu gestalten, hat das Braunschweiger Internationale Filmfest ein modernes Streamingkonzept in neuem Corporate-Design entworfen. In einer Art Mediathek kann man sich frei bewegen und seine Wunschfilme aussuchen. Auch das Ticketing findet ganz bequem online statt. „Wir haben sogar eine telefonische Hilfe-Hotline und einen E-Mail-Support eingerichtet. So können wir bei Problemen schnell agieren“, erklärt der neue Festivaldirektor Andreas Lewin, der mit der diesjährigen Online-Ausgabe seine Premiere im Braunschweiger Filmfest-Team feiert. Damit während des Festivals nichts mehr schiefgehen kann, findet am 24. Oktober ein Preview-Tag statt, an dem alle Filmfreunde und dieses Mal noch einmal mehr überregionale Zuschauer die Möglichkeit haben, die Streaming-Plattform auszuprobieren. An dem Testtag können mitunter zehn Kurzfilme der European Film Academy kostenlos gestreamt werden.
In der Festivalwoche selbst können bis zu 80 Filme aus rund 30 Ländern geschaut werden. Wie üblich gibt es in der SUBWAY-Heftmitte ein aufschlussreiches Programmheft, das beim Durchblättern direkt jedwede Filmlust weckt. Jedoch muss man sich dieses Mal keinen ausgetüftelten Kinostundenplan basteln oder sich zwischen zwei Favoriten, die gleichzeitig laufen, entscheiden. „Wir haben das große Glück, dass fast das ganze Programm die gesamte Woche über durchgängig verfügbar ist. Hat man ein Ticket für einen Film gekauft, hat man 30 Stunden Zeit, den Film zu schauen“, so Lewin.
Diverses und Internationales Kino
Andreas Lewin hat im Februar die Festivaldirektion in Braunschweig übernommen und sofort seine Fähigkeit im Krisenmanagement bewiesen. „Trotz der herausfordernden Situation hat es sehr viel Spaß gemacht, die Plattform und das Programm auszusuchen und zusammenzubauen. Der Lerneffekt war immens“, berichtet er. Und so hat das gesamte Festival-Team trotz der schwierigen Umstände wieder einmal aufregende und vielseitige Filme zusammengetragen und sogar neue Schwerpunkte gelegt.

„Neu ist in diesem Jahr zum Beispiel die eigene Sektion ,Internationale Dokumentarfilme‘. Ein Teil davon widmet sich dem dokumentarischen Filmschaffen in Kanada“, eröffnet der Direktor, „außerdem versuche ich, das Gewicht mehr als vorher auf Diversität zu legen – zum Beispiel durch mehr Filme von Frauen.“ Erst 2019 wurde ein neuer Filmpreis für weibliche Filmemacherinnen, die Tilda, eingeführt. In diesem Jahr sind rund 40 Prozent der Filme im Programm von Frauen. „Das kann sich schon sehen lassen“, berichtet Lewin zufrieden. Das Schwerpunktland Kanada steht als Staat der Einwanderer ebenso wie das Filmfest Braunschweig für gelebte Vielfalt. „In Kanada spielt Diversität eine große Rolle und wird schon sehr lange und sehr intensiv diskutiert“, meint der Festdirektor. Etwa das kanadische Drama „Antigone“, eine Adaption der Tragödie von Sophokles, überträgt die antike Geschichte auf eine moderne Flüchtlingsfamilie in Montreal und wird im Rahmen des diesjährigen Filmfestivals zu sehen sein.

Der ebenfalls aus Kanada stammende, bissig-satirische Dokumentarfilm „Who Let The Dogs Out“ hingegen beleuchtet, wie ein Song aus Trinidad zum Welthit wurde und klärt spannende Copyright-Fragen in der Musikindustrie. Die aufschlussreiche Musik-Doku ist Teil der Kooperation mit dem von Andreas Lewin gegründeten Berliner Filmfestival DOKUARTS, welches Dokumentarfilme über Künstler aus Kino, Theater, Tanz oder Musik in den Fokus nimmt.

Die finnische Dokumentation „Aalto“ beispielsweise zeichnet ein beeindruckendes Por-trät über einen der größten Architekten der Moderne, Alvar Aalto. Eines der diesjährigen Festivalplakate wird mit einer Szene aus dem slowakisch-rumänisch-tschechischen Historiendrama „Servants“ geziert, das bereits auf der Berlinale seine Premiere feierte und in Braunschweig in der Kategorie „Internationales Kino“ nominiert ist. Zwar werden am 8. November alle Gewinner bekannt gegeben, die feierliche Preisverleihung wird jedoch erst im nächsten Jahr stattfinden.

Um einen umfangreichen Überblick über die bunte Filmauswahl des gesamten Festivals zu bekommen und kein Highlight zu verpassen, hat das Filmfest-Team für diese besondere Online-Ausgabe sogenannte „Bundles“ erstellt – ein charakteristischer Querschnitt des gesamten vielseitigen Programms, dem Herzstück des Filmfests Braunschweig.

Allmählich rückt das Festival immer näher und Andreas Lewin ist zuversichtlich: „Die Vorbereitungen haben wie immer großen Spaß gemacht. Jetzt hoffen wir einfach, dass sich das Publikum auf diese außergewöhnliche Zeit und die Streaming-Situation einlässt.“ 
FF A WORTHY MAN still02 art
FF CAT IN THE WALL art
FF EXCESS WILL SAVE US still01 art
FF AL SHAFAQ WENN DER HIMMEL SICH SPALTET 6 art
FF ANTIGONE 01 art
FF Just art
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FF Charter 1 AneDahlTorp TroyLundkvist by Sophia Olsson ar
FF Servants Photo 01 art
FF WLTDO Still 1 art
FF WUQIAO CIRCUS art
FF GHOST EYE 01 art

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FF SoP Still 16.02.56 art

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Text Louisa Ferch
Fotos Braunschweig International Film Festival

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