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startup.niedersachsen

6. September | Trafo Hub (BS)
Social Start-ups lösen gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen durch soziale Innovationen – Gründer und Berater Samir J. Roshandel berichtet.
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Dass Krisen auch unternehmerische Chancen für neue Innovationen bieten, wissen die meisten Unternehmer:innen und diejenigen, die auf der Suche nach unternehmerischen Ideen sind. In der Corona-Krise sind viele mit dem Handel von Mundschutzmasken und Corona-Tests zu Millionären aufgestiegen, andere wiederum mit technologisch innovativen Kommunikationstools wie Zoom. Eine weitere Gruppe, die insbesondere dazu beigetragen hat, dass die Gesellschaft gestärkt aus dieser Krise kommt, ist die der gemeinnützigen Social Start-ups.
Was sind aber soziale Innovationen und Social Start-ups?
Unter sozialen Innovationen können Neuerungen, die das menschliche Zusammenleben im Alltag verbessern, verstanden werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Ziel zum Beispiel eine Erleichterung des Zusammenlebens von Menschen aus verschiedenen Kulturen ist, Unterstützung von Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Familien durch Lernförderung oder Einkaufshilfen für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung oder Senioren. Die Neuerungen im sozialen Bereich werden entweder von gemeinnützigen oder privatwirtschaftlichen Unternehmen angeboten und umgesetzt. Die gemeinnützigen Unternehmen werden in der Regel durch Fördermittel und Stiftungen gefördert. Die privatwirtschaftlichen Unternehmen agieren auf dem Markt und werden von ihren Kund:innen für das Produkt oder die Dienstleistung bezahlt. Die Geschäftstätigkeit bei beiden Arten der Social Start-ups verfolgt den Zweck, ein gesellschaftliches oder ökologisches Problem zu lösen und dabei Gewinne zu erzielen. Dabei stehen die Rendite und die maximale Gewinnorientierung bei beiden Arten der Social Start-ups nicht im Fokus. An erster Stelle steht stets die Lösung der gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen.

Social Start-ups spielen in der Gründerlandschaft Deutschlands eine immer wichtigere Rolle. Eine Studie der SEND e. V. zeigt die Gründe für das rege Interesse an Social Start-ups. Immer mehr junge Menschen wollen nur noch sinnerfüllten Arbeiten nachgehen und/oder Projekte gestalten, die eine direkte positive Wirkung auf die Gesellschaft haben. Ein weiterer Grund stellt das Verhalten der Verbraucher:innen dar. Zunehmend möchten mehr Verbraucher:innen Produkte oder Dienstleistungen in Anspruch nehmen, die sozial und ökologisch hergestellt worden sind. Darüber hinaus entwickeln sich neben den Fördermitteln auch Wagniskapital beziehungsweise sogenannte Impact Investments für die Social Start-ups.

In Niedersachsen gibt es bereits zahlreiche Social Start-ups und Fördermöglichkeiten. Die Unterstützung für die Social Start-ups soll langfristig nachhaltig ausgebaut werden. Aus diesem Grund lädt startup.niedersachsen am 6. September 2022 im Trafo Hub Braunschweig von 10 bis 16 Uhr alle ein, die sich für die Themen Social Start-ups und/oder soziale Innovationen interessieren.
Zu den Referenten zählen neben Prof. Dr. Günter Faltin auch der Glücksforscher Prof. Dr. Mike Hoffmeister.

Text Samir J. Roshandel
Grafik Bro Vector-stock.adobe.com Foto Samir J. Roshandel

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