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Im März 2019 öffnet das Projekt BLUEworking im LBS-Haus, Friedrich-Wilhelm-Straße Ecke Wallstraße, seine Pforten mit einer modernen Alternative zu gängigen Bürolandschaften.
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Die fortschreitende Digitalisierung beeinflusst inzwischen nicht nur die Formen der heutigen Arbeitswelt, sondern auch ihre räumliche Wahrnehmung. Was lange Zeit Großstädten wie Berlin, Hamburg oder Frankfurt vorbehalten blieb, etabliert sich nun peu à peu auch in unserer Löwenstadt. Das Konzept von Coworking Spaces stammt aus den Vereinigten Staaten und erfreut sich seit 2013 im gesamten deutschen Raum zunehmender Beliebtheit. Einen Grund dafür erklärt uns Ann-Kathrin Laabs, künftige Standortleiterin und erste Ansprechpartnerin des entstehenden BLUEworkings im Herzen des Kultviertels: „Man ist nicht dazu verpflichtet, sich ein eigenes Büro zu mieten, hat aber trotzdem die Möglichkeit, in einem Raum außerhalb der eigenen Wohnung zu arbeiten.“ Der Bedarf ist größer als gedacht – schon einige Wochen vor der Eröffnung erhielt die 30-Jährige eine Kundenanfrage mit der Befürchtung, die neuen Räumlichkeiten seien bereits ausgebucht.
Blue Spaces
Blau hat eine nachweislich beruhigende Wirkung, die Farbe spielt bei der Namensgebung allerdings eine andere Rolle. Hier wird ein Bezug zu den Wurzeln des jungen Projekts hergestellt: Vor etwa zwei Jahren kristallisierte sich im Rahmen eines Programms der Öffentlichen Versicherung Braunschweig der Wunsch heraus, in der Innenstadt einen offenen Raum für digitale Nomaden zu kreieren. Freelancer, Start-ups, Projektteams, aber auch gewöhnliche Unternehmen und Privatpersonen können künftig in einem Open Space, zwei Besprechungs-, zwei Kreativräumen und einem Closed Space eine zeitgemäße Infrastruktur mit WLAN, LAN, Drucker, Scanner und PCs – je nach Wunsch stunden- bis jahrelang – nutzen. „Wir bieten keine Einzelbüros, sondern insgesamt 38 Arbeitsplätze und -möglichkeiten. Falls jemand mal eine Pause zum Durchschnaufen braucht, stehen unseren Mietern eine kleine Küche und eine Community zum Networking bereit“, so Ann-Kathrin.
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Coworking
Bei so viel zwischenmenschlichem Austausch bleiben die zu erledigenden Aufgaben sicherlich auf der Strecke, würde eine Person mit konservativem Verständnis einwenden. Im Gegensatz zu der klassischen Arbeitswelt mit festgelegten Plätzen und Strukturen fördert das Coworking-Konzept die Kreativität der Nutzer und entspricht dem Streben einer jungen Generation, einen freien Zugang zu den gebuchten Bereichen zu erhalten und sich mit Menschen unterschiedlicher Branchen auszutauschen. Neben den Räumlichkeiten ist es somit die zeitliche und kooperative Flexibilität, die die Faszination von Coworking Spaces ausmacht. Eine liebevolle Einrichtung und angenehme Atmosphäre tragen ebenfalls zu einem positiven Arbeitsgefühl bei. Ann-Kathrin erklärt in diesem Zusammenhang: „Dadurch bekommen die Menschen nicht das Gefühl, bei der Arbeit zu sein, und verbinden ihre Tätigkeiten automatisch mehr mit Spaß – es herrscht ein angenehmer, lockerer Umgang.“
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BLUEworking
Die Eröffnung der dynamischen, gemeinschaftlichen Lokalität ist für März 2019 angesetzt. Ann-Kathrin beschreibt uns die Vorzüge der entstehenden Räumlichkeiten: „Es wird ausreichend Platz mit einer großzügigen Anzahl an Arbeitsplätzen geben, aber es wird nicht zu groß, sondern bleibt persönlich und familiär.“ Das Projektteam steht derzeit in Kontakt zu verschiedenen Gastronomen des Kultviertels, um künftig auch für das leibliche Wohl der „BLUEworker“ sorgen zu können. Im Rahmen von gemeinsamen Frühstücken und After-Work-Events soll die Community stärker zusammenwachsen, wodurch das Projekt zu einem ernstzunehmenden Gegenentwurf zu konventionellen Großraumbüros heranwachsen könnte. „Ich bin auch auf den Austausch mit regionalen Künstlern und Gestaltern gespannt, die unsere Räumlichkeiten im Rahmen von wechselnden Ausstellungen gestalten können“, fügt Ann-Kathrin abschließend hinzu, „alles kann, nichts muss.“

Text Viktoria Knapek
Fotos Öffentliche Versicherung, Hanno Keppel,
Roman Brodel, Sebastian Heise

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