Kennt ihr eigentlich schon...

... Business-Pastor Tobias Kron?
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Als „Kirche am Puls der Zeit“ bezeichnet Pastor Tobias Kron seine innovative Freikirche „Braunschweig Connect“, deren inspirierende Gottesdienste nicht im alten Gemäuer, sondern mit viel Livemusik im Kinosaal veranstaltet werden. Neben dem Glauben an Gott stehen auch die Stärkung der eigenen Persönlichkeit und das Hervorbringen persönlicher Potentiale im Vordergrund – auch um die Stadt und die Region positiv zu verändern. Kron ist promovierter Theologe und so etwas wie ein Selbstoptimierungs-Supertalent. Seine Message aus Positivität, Motivation und Liebe gibt der 47-jährige Braunschweiger nicht nur als Buchautor weiter, sondern auch als Zeremonienmeister bei Hochzeiten, Beerdigungen und Jubiläen und mehr sowie als Referent, Mentor und psychologisch-therapeutischer Coach. Als Unternehmer bringt er seine Rednervermittlungs-Agentur „pastor2go“ voran. In diesen Zeiten findet „Braunschweig Connect“ online statt und besonders viele Menschen sind in dieser Krisenzeit empfänglich für Krons Worte und Botschaften – und vielleicht auch für Gott. „Liebe ist stärker als jeder Corona Sturm!“, so Kron.
Herr Kron, wie passen all ihre Tätigkeiten eigentlich zusammen?
Ich unterscheide da gar nicht. Ich sehe mich als Promoter eines gesunden Glaubens. Einen spirituellen Architekten. Das fließt überall mit ein, auch wenn es andere Überschriften besitzt.

Und was haben Sie eigentlich zuerst gemacht?
Da ist schwer zu sagen. Ich komme aus einer gläubigen Unternehmerfamilie. Ich glaube, ich habe immer versucht, den Glauben mit einem unternehmerisch-logischen Denken zu verbinden. Relevanz ist für mich ein hohes Gut.

Gab es ein Schlüsselerlebnis, nach dem Sie entschieden haben, Pastor zu werden?
Ich wollte eigentlich nie Pastor werden. Da gab es ein Schlüsselerlebnis in einer Diskothek, aber das wäre hier eine zu lange Geschichte.

Welchen Rat geben Sie durch Corona verzweifelten und verängstigten Menschen?
Haltet den Kontakt zu Menschen. Geht nicht alleine durch deine Angst und Zweifel. Haltet euch an Gott.

Wie erleben Sie die Corona-Krise als Pastor?
Wir sind als Kirche proaktiv und behandeln dieses Thema über alle unsere medialen Kanäle.
Klappt Kirche online denn?
Vor Corona wurde gefragt, ob Kirche auch online funktionieren könnte. Die Frage stellt sich nicht mehr. Jetzt sind wir alle ins kalte Wasser geworfen worden und es gilt, zu schwimmen.

Warum lohnt sich der virtuelle Besuch bei Braunschweig Connect?
Weil wir die hipste Kirche zwischen Kassel und Berlin sind. Im Ernst: Wir geben Menschen eine Stunde voller Glauben, Power und Motivation. Wer kann das nicht gebrauchen?

Sie haben in den USA studiert, wo Religion ja teils etwas zu ernst genommen wird. Wie gehen Sie mit christlichem Fundamentalismus um?
Der Begriff „christlicher Fundamentalismus“ ist sehr inflationär. Wenn es aber um eine moralisierende, gesetzliche und lieblose religiöse Haltung geht, mache ich einen Bogen darum.

Ist bei Kreationisten Hopfen und Malz verloren?
Das überlasse ich lieber Experten. Für mich ist die Frage dahinter entscheidender. Wer ist der Mensch? Zufallsprodukt oder Ebenbild Gottes mit göttlicher Bestimmung? Hieran entscheiden sich die wichtigsten Punkte des Lebens.
Stimmt die weitverbreitet Annahme, dass Pastoren viel Alkohol vertragen?
Das habe ich so noch nicht gehört. Ich würde mich aber als mittelmäßig trinkfest einstufen.

Nächstenliebe ist sicher eine Ihrer großen Tugenden. Aber was für Menschen können Sie nicht ab? Was bringt Sie auf die Palme?
Mich bringt Ungerechtigkeit auf die Palme. Nächstenliebe bedeutet hier auch, sich vor Menschen in Not zu stellen.

Was jagt Ihnen Todesangst ein?
Große Höhen. Ich bin dabei, meine Höhenangst zu überwinden.

In welcher Zeit würden Sie gern leben?
Genau zu dieser Zeit. Ich kann mir keine bessere vorstellen als diese mit ihren Möglichkeiten.
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Wenn Sie eine Sache ihres bisherigen Lebens anders machen könnten, was wäre das?
In der Rückschau hätte ich einiges anders gemacht, auf der anderen Seite habe ich gelernt, dass die Wunden der Vergangenheit zu den Wundern der Zukunft werden können. Ich wäre also vorsichtig, etwas verändern zu wollen.

Was ist für Sie bis heute ein Kindheitstraum?
Vielleicht „Helden“ meiner Kindheit real zu treffen, wie Karin Nilsson (Pipi Langstrumpf) oder Ralf Maccio (Karate Kid).

An welchen Orten können Sie am besten entspannen?
Bei mir zu Hause, am Strand oder in einem schönen Café.

Was würden Sie tun, wenn Sie nie wieder arbeiten müssten?
Wahrscheinlich mit wenigen Abstrichen das Gleiche, was ich jetzt auch tue.

Angenommen, sie hätten die Chance gehabt, Martin Luther eine Frage zu stellen ...
Ich denke, ich würde ihn fragen, wie trinkfest er war und Pastoren sein sollten. Dann kann ich auch auf ihre vorherige Frage besser eingehen.

Interview/ Text Holger Kühling-von Essen/Benyamin Bahri
Fotos Andreas Rudolph

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