TU Night

16. Juni / Campus der TU (BS)

Zwischen Bratcurry und Periodensystem:
Die TU-Night 2018 vereint Wissenschaft und Musik.
Die Nerven 2018 by Ralv Milberg Art
Das angeleuchtete Altgebäude der Technischen Universität vermittelt schon das Gefühl von Außerplanmäßigkeit und Abkehr vom Alltäglichen. Wenn in der Dämmerung Tausende von Menschen über den Universitätsplatz streifen und den Abend genießen, Livemusik hören und Forschungsprojekte bestaunen, heißt es wieder: TU-Night ist, wenn Professoren vor dem Audimax Bier trinken und Bratwurst essen.
Das Motto dieses Jahr: Vision & Wandel. Wenn das Leben in einer modernen, lebendigen Gesellschaft fortschreiten soll, dann braucht man Ideen. Die TU hat eine Menge davon und zeigt dies bei der musikalischen Wissenschaftsnacht, die den richtigen Rahmen bietet, um den zeitweise eher trägen und bürokratischen Uni-Trott aufzulockern und den Besuchern einen Blick hinter die Kulissen des Forschungsalltags zu bieten.
Die Zeichen stehen also auf Bewegung. Und auch die körperliche Bewegung soll in diesem Jahr nicht zu kurz kommen: An drei Campus-Locations spielen 2018 insgesamt neun Bands. Das Programm auf der Hauptbühne am Universitätsplatz wartet sogar mit einigen Hochkarätern auf: Das Stuttgarter Trio Die Nerven, deren zweites Album Spiegel Online einst als „eine der wichtigsten und besten deutschsprachigen Platten dieses Jahrzehnts“ bezeichnete, ist seit April mit seinem vierten Studioalbum „Fake“ zurück. Die Band besticht durch eine energiegeladene Mischung aus Punk- und Post-Punk-Stilen. Im Anschluss entern Symbiz aus Berlin mit ihrer Global- und Ghetto-Bass-Musik die Bühne. Die Ex-Braunschweiger sind schon um die halbe Welt getourt, reisten erst im Frühling durch Hongkong und China und bringen ihren Sound noch dieses Jahr nach Ostafrika. Da lässt sich auch der letzte Abklemmer mal wieder am Campus blicken und trifft Kommilitonen und Dozenten.

DIE NERVEN4 Quer c David Spaeth Art
Forschung hautnah erleben
Aber auch das Wissenschaftsprogramm ist an dem Abend sehr breit aufgestellt. An sechs Themenorten zeigen sich diverse Forschungsinstitute und bieten Mitmachaktionen für alle Altersklassen. In dieser ungezwungenen Atmosphäre lassen sich Forschung, Entwicklung und Wissenschaft ganz unbefangen aufsaugen. Über Raketenwissenschaft im Hörsaal unterrichtet zu werden, ist halt was anderes, als sich selbst in den ICAROS, eine Mischung aus Fitnessgerät und Flugsimulator, zu klemmen und Universität am eigenen Leib zu spüren.
Die Mischung macht es: Nicht umsonst kommen jährlich etwa 20 000 Besucher zur TU-Night. Das Konzept „Wissenschaftsevent trifft Musikfestival“ verspricht auch in diesem Jahr wieder einen lehrreichen wie unterhaltsamen Abend.

Text Simon Henke
Fotos Privat, Christian Bendel

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