Feuerzangenbowle

5. Dezember, 19 und 21.15 Uhr/

TU-Altgebäude, SN 19.1 (BS)

Das TU-Unikino läutet mit der feuchtfröhlichen „Feuerzangenbowle“ im Hörsaal die Weihnachtszeit ein.

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Die Adventszeit ist angebrochen und auf den Weihnachtsmärkten wurde schon der ein oder andere Glühwein geschlürft – die Zeit ist reif, für einen ausgelassenen Feuerzangenbowlen-Abend. Eine kurze Erklärung für alle Erstis: Gemeint ist damit nicht der Punsch aus Rotwein, Rum und einer ganzen Menge Zucker, sondern ein Filmabend im Hörsaal, wo gemeinsam „Die Feuerzangenbowle“ aus dem Jahr 1944 nicht einfach nur geschaut, sondern richtig zelebriert wird. Das namensgebende hochprozentige Getränk ist dennoch bei diesem Event mehr als willkommen, aber auch jeder andere alkoholische Drink kann mitgebracht werden. Ungestörtes Trinkvergnügen in universitären Gemäuern – was kann es Schöneres geben? Am 5. Dezember ist es an der TU Braunschweig wieder soweit und das traditionsreiche Event findet um 19 und um 21.15 Uhr statt.

„Es gibt bestimmte Dinge zu tun, wenn man bei einem Feuerzangenbowle-Public Viewing ist“, berichtet Franziska, die schon seit ihrem ersten Semester jedes Jahr zum Feuerzangenbowle-Event in den Hörsaal kommt. „Es kommt immer ein Weihnachtsmann, der Geschenke in die Menge wirft und es wird zusammen gesungen, oder naja, gegrölt“, lacht sie. Danach geht es los: Der Saal wird dunkel, das körnige Schwarz-Weiß-Bild erscheint und der knisternde Ton erklingt. 97 Minuten erzählt „Die Feuerzangenbowle“ die kultige Geschichte des Johannes Pfeiffer (mit drei f!), der noch einmal die Schulbank drücken muss, um all die tollen Dinge zu erleben, die man in der Schule halt so erlebt: Früh aufstehen, Klassenbucheinträge, sich in das schönste Mädchen der Schule verlieben und, ihr wisst schon, trinken. Ehrlich gesagt ist die wahnsinnig tiefgründige Story der Feuerzangenbowle nicht der Grund für ihren unglaublichen Fame, sondern vor allem das Trinkgelage der alten Herren um Johannes Pfeiffer, die über ihre vergangene Schulzeit sinnieren und mit ihren stets gefüllten Gläsern einfach zum Mittrinken animieren. Sie sitzen zusammen um einen großen Topf Feuerzangenbowle, ihr Lachen wird allmählich lauter, die Sprache langsam undeutlicher und das Prosten immer häufiger. Gleiches tun die Studis im Hörsaal, denn „Die Feuerzangenbowle“ ist ein absoluter Mitmachfilm – wird im Film geprostet, muss mitgemacht werden; wird im Film der Streber Ackermann angesprochen, wird „ACKERMANN!!!“ gerufen; klingelt im Film ein Wecker, müssen auch im Hörsaal die Uhren bereit sein; Dialoge werden von Anfang bis Ende mitgesprochen. Mittendrin statt nur dabei trinken auch die Studis „nor einen wönzigen Schlock“ – aber halt sehr viele davon. Prost.
Normalerweise findet die vorweihnachtliche Trinkerei im Audimax statt, welches an zwei Vorstellungen bis zum letzten Platz gefüllt ist. Dieses Jahr muss wegen der Sanierungsarbeiten auf den Hörsaal SN 19.1 im TU-Altgebäude ausgewichen werden, wo das Unikino jeden Dienstag einen Film zeigt. Passend zur Feierstimmung findet „Die Feuerzangenbowle“ allerdings donnerstags statt. „Die spätere Vorstellung eskaliert meistens noch etwas mehr als die erste. Danach ist jeder betrunken, sodass man eigentlich direkt auf die Meile gehen kann“, weiß Franziska. Der heitere Filmabend ist so beliebt, dass beide Vorstellungen dieses Jahr binnen 15 Minuten ausverkauft waren – auf dem „Feuerzangenbowle“-Schwarzmarkt wird schon wild gehandelt, aber stay fair und verkauft eure Tickets falls nötig nur zum Original-Preis! Bis es soweit ist, sollten alle „Feuerzangenbowle“-Neulinge schon mal eine Fahrradklingel, einen Wecker, eine Taschenlampe, Knicklichter und natürlich alkoholhaltige Getränke zusammensuchen, um „Die Feuerzangenbowle“ am 5. Dezember ganz traditionell mit Leib und Seele zelebrieren zu können, denn das sollte jeder Studi mal erlebt haben.
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Text Louisa Ferch
Fotos unifilm.de

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