TU-Night

29. Juni / Zentralcampus,
TU Braunschweig (BS)


Unter dem Leitthema „Wissen bewegt Zukunft“ veranstaltet die Technische Universität Braunschweig am 29. Juni die siebte TU-Night.
CA TUBS 1806 ROT TU Night Universitaetsplatz Presse art
Während langsam die Dämmerung über den Zentralcampus hereinbricht, erwartet die Besucher der diesjährigen TU-Night wieder ein zukunfts- trächtiges Wissenschafts- und Musikprogramm. Unter dem Leitthema „Wissen bewegt Zukunft“ lädt die Technische Universität Braunschweig zum siebten Mal zum größten Wissenschaftsevent der Löwenstadt ein und öffnet am Samstag, den 29. Juni von 18 Uhr abends bis 1 Uhr morgens die Campustüren für Schüler, Studierende, Forschungsinteressierte und Feierwillige. Mit mehr als 250 Programmpunkten bieten die verschiedenen Institute, Einrichtungen und Forschungszentren spannende Einblicke in ihre wissenschaftliche Arbeit und lassen die Besucher durch interaktive Experimente, anschauliche Schnuppervorlesungen und kurzweilige Laborführungen eine Universität zum Anfassen erleben.
Das Programm der TU-Night ist so vielfältig wie die Universität selbst. Beim Science Talk und bei Forschungsgesprächen von Wissenschaftlern und Experten in der Oker-Lounge sind die Besucher dazu aufgerufen, bei zukunfts-relevanten Themen aktiv mitzudiskutieren. Dabei werden beispielsweise Fragen debattiert, ob Wasser eine Ware oder ein Menschenrecht sei oder wie eine zukünftige Energieversorgung aussehen kann. Bei einer Schnuppervorlesung im Altgebäude gehen Prof. Dr. Anja Jakobi, Dr. Bastian Loges und Denise Päthe vom Institut für Sozialwissenschaften der Frage nach, wie sich Mikroplastik in unserer Gesellschaft regulieren lässt. Das Institut für urbane Botnik stellt seinen Gemeinschaftsgarten vor und informiert über naturnahes und nachhaltiges Gärtnern. Das Leichtweiß-Institut für Wasserbau gibt durch Versuche am Wellenkanal tiefgreifende Einblicke in den Küstenschutz und die Greenpeace Hochschulgruppe lädt zur bunten Kleidertauschparty ein. Auch für Familien und Kinder hält die TU wieder ein abwechslungsreiches Angebot bereit: Die jungen Nachwuchsforscher können beispielsweise bei der Campus-Rallye erste Kontakte zur Universität und zu verschiedenen Forschungsgebieten knüpfen oder unter Anleitung im Agnes-Pockels-SchülerInnenlabor fröhlich experimentieren.
Ein eher außergewöhnlicher Veranstaltungsort ist das Tentomax, das als Ausweichort für das Audimax, das seit Februar denkmalgerecht saniert wird, dient und mit Sicherheit auch in der Braunschweiger Wissenschaftsnacht für ein besonderes Ambiente sorgen wird. Eine gute Gelegenheit, dem feuerroten Zelt zwischen Haus der Wissenschaft und Forschungszentrum BRICS einen Besuch abzustatten, ist der Vortrag „Das bewegte Gehirn – Wie Lernen, Sport und Ernährung das Gehirn verändern“ von Prof. Dr. Martin Korte. Er verrät in einer spannenden Mini-Vorlesung, warum uns physische Aktivität jung hält und warum das Gehirn daran schuld ist, dass so viele Menschen übergewichtig sind. Im Studieninfo-Zelt erhalten Schüler und Interessenten der Masterstudiengänge zwischen 18 und 21 Uhr Informationen zum Studien- und Ausbildungsangebot der TU Braunschweig. Hier können sie sich außerdem zu den Themen Wohnen, Finanzierung und Auslandsaufenthalte informieren. Im Anschluss wird das Studieninfo-Zelt für Professorinnen und Professoren der Carolo-Wilhelmina freigegeben, die bei profs@turntables ihre Lieblingshits auflegen und zum ausgelassenen Feiern einladen.

Für ein illustres Unterhaltungsprogramm sorgen zudem verschiedene Theateraufführungen, Lesungen und Filmvorführungen, sowie die Schnupperkurse des Sprachenzentrums. Einen Einblick in das Unileben außerhalb der Hörsäle geben selbstverständlich auch wieder die zahlreichen studentischen Initiativen und das Sportzentrum. Denn schließlich ist auch nach Vorlesungsende noch so einiges los auf dem Campus.
CA TUBS 1806 ROT TU Night Mikrotechnik Ein Hort von Visionen Presse art
Musikprogramm auf zwei Bühnen
Einen Gegenpol zu dem anspruchsvollen Wissenschaftsprogramm bildet das Musikfestival mit Bands aus Berlin, Hamburg, Hannover, Braunschweig und der Region. Hier tritt die TU Braunschweig wieder einmal den Beweis an, dass an Universitäten nicht nur geforscht, sondern auch gefeiert werden kann. Nach Tanzeinlagen und Show-Elementen made by Mitgliedern der TU Braunschweig, lässt die Sängerin und Gitarristin Sobi Pop-, Soul-, Jazz- und Alternative-Elemente auf der Bühne des Universitätsplatzes miteinander zu ohrenschmeichelnden Kompositionen verschmelzen. In ihren Liedern erzählt sie Geschichten von Begegnungen, Beziehungen, schönen und traurigen Erlebnissen. Eine Mischung aus Grunge, Garage- und Indie-Rock gibt es von der Band Pabst. Sie reisen mit zwölf Liedern aus ihrem Debütalbum „Chlorine“ im Gepäck an und liefern damit den Soundtrack für einen Sommer voller Gute-Laune-Songs. Der Berliner Produzent BLVTH – „Blut“ ausgesprochen – ist nicht nur in Clubs und Studios gefragt, auch Musikgrößen wie Marteria, Casper und Ahzumjot sind von seinem Future-Grunge, wie er selbst seine Musik bezeichnet, begeistert. Mit einer Reise durch orientalische, melodische und technoide Tonwelten klingt die TU-Night mit dem Braunschweiger Max Baldauf alias DJ KaterUnser um 1 Uhr aus.
Auch das musikalische Aufgebot auf der Bühne am Okerufer kann sich durchaus sehen, aber vor allem natürlich hören lassen. Hier spielen Musiker und Bands aus der Region. Den Anfang macht Anna Bergler. Die gebürtige Braunschweigerin begeistert das Publikum nicht nur mit Songs aus ihrem im vergangenen Jahr erschienenen Album „Running In Circles“, sondern fasziniert darüber hinaus durch ihre musikalische Eigenbegleitung am Klavier. Die fünf Jungs der Braunschweiger Band .niru haben sich im Sommer 2017 zusammengetan und begeistern durch klangvollen Punkrock mit deutschen Texten. Auf der Okerbühne wollen sie diesen Enthusiasmus mit dem TU-Night-Publikum teilen. Mit einer Mischung aus Funk, Reggae und Ska bringt Slinky Crystal Tunes mit ihrer Retro-Tanzmusik aus den 1970er Jahren die Hüften des Okerbühnen-Publikums zum Schwingen. Das Sextett aus Braunschweig und Hannover setzt bei ihrer Stilrichtung auf eine beschwingte Mischung aus Pop, Indie, Reggae und Ska. Für den euphonischen Abschluss auf der Okerbühne sorgt schließlich die Hamburger Band Spnnnk, deren Klänge irgendwo zwischen Hip-Hop, Dancehall, Trap und Techno rangieren. Auf alle Fälle versprechen ihre ungewöhnlichen Notenkompositionen eins: Sie sind tanzbar.
Die TU-Night wird auch in diesem Jahr wieder eine Nacht voller verblüffender Experimente, voller Staunen und voller Musik – also auf keinen Fall verpassen.

Text Kerstin Lautenbach-Hsu
Fotos Kristina Rottig/TU Braunschweig

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